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Wozu braucht die Altenhilfe Handlungsempfehlungen?

Nicht bei jedem auffälligen Alkohol- und Medikamentengebrauch müssen die Fachkräfte der Altenhilfe aktiv einschreiten. Erst wenn der Gebrauch ein Risiko für die Gesundheit der zu Pflegenden darstellt und es zu einer subjektiv erlebten oder objektiv beobachteten Einschränkung der Lebensqualität kommt, sollte gehandelt werden. Eine Handlungsempfehlung hilft:

  1. einen Handlungsbedarf abzuklären
  2. das weitere Vorgehen zu planen
  3. die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen
  4. Ihnen die Pflege zu erleichtern

Was tun – wann tun – wie tun?

Wenn Sie die Vermutung haben, dass zu Pflegende zu viele Medikamente einnehmen oder zu viel Alkohol trinken, entsteht die Notwendigkeit zu handeln. Die Handlungsempfehlungen sollen Sie durch die Schwierigkeiten dieses Prozesses führen, denn mit dem Erkennen alleine ist es nicht getan.

Es wurden getrennte Handlungsempfehlungen bei Verdacht einer vorliegenden Alkoholproblematik oder einem Psychopharmakamissbrauch entwickelt. Es gibt nicht die eine „richtige“ Handlungsempfehlung. Daher können diese Empfehlungen an Ihre internen Strukturen angepasst werden.

Es ist sinnvoll, den Umgang mit den Handlungsempfehlungen allen Mitarbeitenden der Einrichtung bekannt zu machen. Dies kann durch eine interne Weiterbildung geschehen. Sie können Ihrem Pflegeleitbild auch Grundsätze oder Aussagen zum Umgang mit substanzgefährdeten zu Pflegenden hinzufügen. Die Aufnahme von Handlungsleitlinien in Ihr hauseigenes Qualitätsmangement ist wünschenswert.

In den Handlungsleitfäden bei problematischem Alkohol- oder Psychopharmakagebrauch stellen wir das Vorgehen in Textform und als Diagramm dar. Sie finden dort viele Verweise auf Dokumente, wie den Beobachtungsbogen oder Medikamentenlisten, die Sie im Downloadbereich herunterladen können.